• Demoralisierendes Mediengesetz
  • 10.01.2012

Die Eintreibung der Mediengebühren muss effektiver werden. Diese Meinung äußerte der Chef des Nationalen Rundfunk- und Fernsehrates Jan Dworak. Die öffentlich-rechtlichen Medien in Polen führen seit einiger Zeit eine Aktion unter dem Motto "Polen Nummer eins in Europa". Die Kampagne macht darauf aufmerksam, dass nirgendwo so wenige Bürger ihre Mediengebühren bezahlen, wie in Polen.

Die Gründe: Erstens sei das polnische Mediengesetz überaltet und zweitens  seien die Strafen für Gebührensünder viel zu mild. Daher müsse das Parlament das Problem so schnell es geht lösen, betont Rats-Chef Dworak. „Es kann nicht so sein, denn es ist demoralisierend, dass wir ein Gesetz haben, das nicht respektiert wird. Wir haben zur Zeit ein Medien - und ein Gebührengesetz, das so gut wie nicht funktioniert. Wir müssen daher unbedingt bewirken, dass diese Gesetze zu leben beginnen.“

IAR/adn/jc